Trink-Wasser, Leitungs-Wasser eine Gefahr für das Aquarium und die Fische. 29.08.2014 18:51

Leitungswasser für das Aquarium, schädlich für exotische Fische und Pflanzen?

Wie gut ist unser Trinkwasser wirklich?

Unsere exotischen Zierfische und auch Wasserpflanzen brauchen ein Wasser wie dieses auch in den natürlichen Biotopen gegeben ist um artgerecht gepflegt und gehalten zu werden.

In der Genetik der Tiere und Pflanzen ist der Anspruch an die jeweilige Wasserqualität seit Millionen Jahren fest gelegt.
Diese Genetik kann auch durch Nachzuchten nicht verändert werden und Fische, auch viele Pflanzen, im falschen Wasser vegetieren dahin ohne sich wirklich so prächtig wie in der Natur entwickeln zu können.

Jeder der sich einigermaßen ernsthaft mit der Haltung von exotischen Fischen beschäftigt kennt auch deren Anspruch an die wichtigsten Wasserparameter, die man überall im Internet für die jeweilige Spezies gemäß deren Heimatgewässern recherchieren kann.

Trotzdem werden unsere Zierfische zu schätzungsweise 80% in Aquarien gehalten die ihrem Anspruch nicht gerecht werden und dem Tierschutzgesetz für die Haltung exotischer Fische  teilweise eklatant widersprechen.
Das Tierschutzgesetz beinhaltet nur geringe Toleranzen für die Haltung von Zierfischen in Bezug auf pH-Wert, Härte, Leitwert und Aquariengrößen für die jeweiligen Arten.

Unser Trinkwasser ist in der Regel nicht geeignet um klassische Weichwasserfische wie Neons, Diskus und vielen, vielen anderen ein naturähnliches Dasein zu bieten.

Abgesehen von dem Wohl der Fische und den unsichtbaren Bewohnern eines Aquariums führt die Wasserqualität zu Problemen durch Algen, sterbenden Fischen und letztlich irgendwann zur Aufgabe des Aquariums.

Wir möchten hier weder das deutsche Trinkwasser, noch das anderer Länder bewerten, denn jeder Leser kann sich sein eigenes Bild darüber machen, vorausgesetzt er verfügt über die Informationen die im allgemeinen vorenthalten, beschönigt oder verharmlost werden.

Zu denken geben sollte, dass die Grenzwerte unseres Trinkwassers immer höher gesetzt werden und mehr als bedenklich sind.
Hier das Nitrat mit einem Grenzwert von bis 50 mg/l,  der oft schon weit darüber liegt.
Oder der Leitwert des Wassers mit bis zu unglaublichen 2790 µS

Nitrat führt zu Sauerstoffmangel bei Säuglingen, wobei es auch schon zu Todesfällen kam.
Bei jugendlichen und erwachsenen Menschen kann Nitrat krebserregende Folgen haben weil es im Magen zu Nitrosaminen reagiert.

 Wie reagiert der kleine Fisch darauf, in dessen Heimatgewässern Nitrat gar nicht nachweisbar ist?

Anmerkung:
Auch die exotischen Pflanzen in den Amazonas oder anderen Gebieten brauchen Nitrat, Phosphat, Sulfat, usw., um wachsen zu können.
Auch Kalzium, Kalium, Phosphat, Magnesium und Spurenelemente.

Erstere beziehen die Pflanzen aus den Humusschichten von Blättern und Gehölz die als Speicher für organisch lösliche Stoffe dienen.
Hier sind Mikroorganismen die wichtigsten Gehilfen der Pflanzen.

Die Mineralstoffe und Spurenelemente beziehen die Pflanzen durch Auswaschung und Verwitterung des Bodens unter der Humusschicht.
Tonmineralien sind Speicher für diese Elemente.
Das gesamte Amazonas Gebiet, ob Urwald oder Gewässer, verdankt sein üppiges Wachstum den relativ dünnen Humusschichten, die durch das feucht warme Klima sehr schnell zersetzt werden.

Noch einmal zu der Nitratbelastung des Wassers und hier ein aktueller Bericht der Süddeuteschen Zeitung vom 12. April 2014!

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/belastetes-trinkwasser-in-deutschland-es-stinkt-zum-himmel-1.1935790

Es stinkt wirklich zum Himmel, aber nicht anders ist es mit der Verunreinigung des Wassers die man durchaus in Mikrosiemens messen kann.

Je weniger Mikrosiemens ein Wasser hat, desto reiner, sauberer und gesünder ist dieses.

Wasser mit bis 2790 Mikrosiemens ist eine Brühe die man nicht mehr trinken, geschweige denn exotische Fische darin halten sollte.

In irgendwelchen aquaristischen (Dumm) Foren verunglimpft man AquaRichtig noch weil von dieser vor langer Zeit schon geschrieben wurde, dass nur Wasser mit einem Leitwert von unter 200 µS ein gesundes Wasser ist.
Ebenso weil sich AquaRichtig dagegen aus spricht das Wasser noch zusätzlich, Leitwert erhöhend, mit Mittelchen wie Kochsalz, Hirschornsalz/Ammonium, Natriumhydrogencarbonat oder sonstigem Unsinn zu belasten.

Der Leser hier wird jetzt besser verstehen warum eine GH über 10, die alleine schon einen Leitwert von über 300 µS aus macht, auf Dauer das Zellsystem von Fischen und Pflanzen schädigt.


Wie reagiert der kleine exotische Fisch, in dessen Heimatgewässern Leitwerte von kleiner als 50 µS die Regel sind auf derart belastetes Wasser?

Wie reagiert der Mensch auf ein solches Wasser?

Da muss man auch nichts mehr hinterfragen, denn auch das Zellsystem des Menschen wird durch derart belastetes Wasser geschädigt.
Nicht ohne Grund liegt der Grenzwert nach der EU-Richtlinie bei 400 µs und der Wert der WHO bei 700 µs - siehe Tabelle im Link unten:
http://wasser-infos.com/wasser-mikrosiemens/

Machen Sie sich Ihr eigenes Bild auf Grund der Informationen unten.

Schauen Sie sich in dem Link unten bitte auch das Video mit der Aufzeichnung von Frontal 21 an, denn das ist das 3. Kriterium gegen unser Trinkwasser als Wasser für das Aquarium.

http://wasser-infos.com/wasser-mikrosiemens/

Auch der Spiegel nimmt kein Blatt vor den Mund, denn es stinkt nicht nur in einem Bereich zum Himmel.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13516231.html

Für die zudem an der eigenen Gesundheit interessierten Leser sind die Beiträge des Zentrums der Gesundheit sicher auch hilfreich.

http://gesund-durch-wasser.de/Inhaltsstoffe/inhaltsstoffe.html

Am 25.08. 2014 sprachen wir mit einem Allgemein und Sportmediziner im Clubhaus über das Thema Wasser und dessen durchaus krankmachenden Eigenschaften, besonders auf den vielerorts viel zu hohen Leitwert bezogen.
Hierzu schüttelte dieser nur den Kopf und fand es katastrophal wie wir.

Hintergrund des Gespräches war/ist die Krankheit eines Freundes.

Dieser leidet seit 10 Jahren an oft unerträglichen Schmerzen in beiden Schultergelenken, war oft nicht in der Lage die Arme hoch zu heben, oder nach hinten zu bewegen.
Ein Hemd an oder aus zu ziehen bereitete diesem Schmerzen.
Spritzen, Tabletten und Salben, es half alles nichts, brachte nicht einmal Linderung der Beschwerden.

Nach 5 Wochen Kur mit  Aminosäuren, sowie B-Vitaminen und täglich 2 Litern demineralisiertem Wasser sind dessen Schmerzen um 50-70 % geringer geworden.
Der Mediziner sah hier auch einen Zusammenhang ohne es als Esotherik oder Humbug ab zu tun, wie es vielleicht einige Foren-Spinner wieder hinstellen werden.
Gegen manche Dinge ist aber überhaupt kein Kraut gewachsen!

Bleiben wir aber wieder bei dem Wasser für unsere Aquarien.

Wer das Video in dem Link oben gesehen hat wird sich nicht mehr davor verschließen können, dass unser Trinkwasser auch oft mit Bakterien, Medikamentenrückständen und Hormonen belastet ist.

Alleine 50 verschiedene Arzneimittelrückstände wurden in verschiedenen Gewässern in Deutschland nach gewiesen.

“Auswirkungen auf aquatische Ökosysteme und Lebensgemeinschaften können für Arzneimittel nicht ausgeschlossen werden.
Insbesondere endokrine Stoffe führen bereits zu Schäden bei verschiedenen Organismengruppen.

In den sensiblen Entwicklungsphasen des Menschen ist auch eine schädliche Auswirkung durch die Aufnahme hormonell wirksamer Stoffe möglich.
Aus Gründen des vorsorgenden Umweltschutzes sollte der Eintrag dieser Stoffe generell minimiert werden.“

Quelle:
http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/36903/arzneimittelrueckstaende_aquatischen_umwelt.pdf?command=downloadContent&filename=arzneimittelrueckstaende_aquatischen_umwelt.pdf

In der Summe sind es einige Hundert Stoffe die das Trinkwasser belasten.
Blei, teilweise Asbest, Cadmium, Kupfer, Eisen, Uran, Arsen, Chlorid gehören neben Nitrat und Phosphat dazu, wie auch Rückstände aus Pflanzenschutzmitteln.
Alles nur in verharmlosten Konzentrationen, aber was bewirkt die Summe des Ganzen?

Unappetitlich und beunruhigend, was das Ärzteblatt und die Pressemitteilung unten berichten:

http://www.aerzteblatt.de/forum/106580

http://pressemitteilung.ws/node/131022

Kein Einzelfall, denn diese Meldungen ziehen sich wie ein roter Faden durch Deutschland und es ist nicht an zu nehmen, dass sich daran etwas ändert, sondern eher, dass die Belastungen erst der Anfang sind.

Solange immer wieder behauptet wird, dass unser Trinkwasser von bester Qualität sei, wird sich auch nichts ändern.
An finanziellen Mitteln kann es nicht liegen, denn Ultra Filtration, wie von einigen Wasserwerken bereits eingesetzt, wäre durchaus machbar wenn man wollte.

Nur 25 Cent pro Kubikmeter Wasser Aufschlag würden immense Summen dafür zur Verfügung stellen.
Dies hätte wahrscheinlich auch den Effekt, dass viele Verbraucher mit der kostbaren Ressource Wasser vernünftiger um gehen.

Hier müsste sofort gehandelt werden, statt immer wieder zu beschönigen und zu dementieren, denn es ist erst die Spitze des Eisberges in Sicht.

Was die Medikamentenrückstände in unserem Grundwasser betrifft kann es bis 12 Jahre dauern, bis diese alle Sickerschichten durchdrungen haben.
Wie wird es dann in 20 oder 30 Jahren mit den Konzentrationen aus sehen?  

Für Flora und Fauna zeigen sich erste Auswirkungen, besonders bei Fischen und Mikroorganismen.

Um diese geht es hier ganz alleine (oder doch nicht?) und nicht um das deutsche Trinkwasser.

Es gibt durchaus in Deutschland auch einige Wasserwerke die mehr tun als gesetzlich verlangt wird, die auch durchaus lobend erwähnt werden müssen.
Siehe unten zum Thema Phosphate die Darstellung der Wasserwerke Augsburg.
Ebenso gibt es einige Orte wo das Wasser als gut zu bezeichnen ist, aber leider viel zu wenige

Einige Studien belegen, dass Diclofenac gravierende Auswirkungen auf Fische hat.

Über Lebergeschwüre und Unfruchtbarkeit bei  Fischen wurde diese Woche im Fernsehen berichtet.

 „Erst vor zwei Wochen (08/2013) war im Fachjournal «Science» eine Studie schwedischer Forscher veröffentlicht worden, wonach Barsche unter dem Einfluss von Psychopharmaka-Spuren im Wasser ihr Verhalten deutlich änderten: Die sonst scheuen, vorsichtigen Tiere wurden mutiger, verließen ihr sicheres Versteck und veränderten ihr Sozialverhalten. Ältere Studien zeigten, dass Diclofenac Zellveränderungen bei Regenbogenforellen sowie sinkende Fruchtbarkeit bei Fischen herbeiführen kann.“

Quelle:

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Medikamente-Gewaesser_article1362072461.html

Auch der Spiegel veröffentlichte dazu schon 2004 über die Auswirkungen bei Fischen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/chemie-medikamenten-cocktail-im-trinkwasser-a-314868.html

Barsche und Regenbogenforellen sind große Fische.

Welche Auswirkungen hat es dann erst auf unsere kleinen exotischen Zierfische?

Geschwüre, Krankheiten und Tod dieser häufen sich auf Grund der vielfältigen Belastungen und falschen Haltungsbedingungen.

Gegen Medikamentenrückstände und andere schädliche Substanzen im Wasser ist der Aquarianer machtlos, aber nicht gegen Lebensqualität mindernde Einflüsse wie zu hohe KH, pH, GH und Leitwerte des Wassers.

Hier kann der Aquarianer Einfluss nehmen indem dieser das Wasser richtig aufbereitet und den natürlichen Bedingungen der Fische an passt.

Auch auf die Gefahr hin, dass man AquaRichtig jetzt wieder unterstellt, dass diese nur Vollentsalzer verkaufen wollen, sehen wir diese, stark sauer, schwach basisch, als das einzige Mittel um auch pH Werte um die 6,0-6,5 dauerhaft für Salmler und andere dieser Werte bedürftigen Fische ein zu stellen.


AquaRichtig bietet Vollentsalzer zum Wohl der Fische und Pflanzen an, auch um Aquarianern die Freude am Aquarium zu erhalten und nicht irgendwann auf zu geben weil außer Algen nichts gedeiht.
 

Darum stellt AquaRichtig Vollentsalzer her die sich preislich jeder Aquarianer leisten kann und die beste Resonanzen von den Käufern erhalten.
 

Damit sind wir hier auch bei dem letzten Thema die Trinkwasserqualität für Aquarien betreffend, nämlich den Zusätzen Phosphate, Silikate und Alkalien um die Leitungen zu schützen.

Hin und wieder taucht der Begriff Poly-Phosphate schon in der Aquaristik auf und auch deren Verantwortlichkeit für Algenplagen.

Poly-Phosphate sind künstliche Phosphate die chemisch her gestellt werden indem die Phosphorsäure mit Alkalimetall-Ionen verbunden wird.
Es gibt diese als Natrium, Natriumcalcium, Calcium und Kalium Poly-Phosphate.

Diese werden auch als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet.

Unbedenklich für Menschen und Tiere?

Mit Sicherheit nicht, folgt man den Ausführungen die im deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurden.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/119315/Gesundheitsrisiko-durch-Phosphatzusaetze-in-Nahrungsmitteln

Muss das wirklich auch noch im Trinkwasser sein?

Nein, sagen die Stadtwerke Augsburg ganz klar dazu.

6,7 mg/l (!) Phosphat im Trinkwasser sind der Grenzwert nach oben und dass diese Werte jedes Aquarium zu einem Urwald aus Algen machen ist daher nicht weiter verwunderlich.

Werden Silikate dem Trinkwasser zugesetzt, was viele an dem Kieselalgen Problem erkennen ist es interessant zu wissen, dass man nicht nur Silikate in das Wasser bringt, sondern damit auch gleich noch Phosphate, da Silikate nicht ohne Phosphate eingesetzt werden dürfen.

Quelle:

http://www.sw-augsburg.de/downloads/Phosphatdosierung_-_muss_das_sein.pdf

Das Problem für die Aquaristik ist, dass Poly-Phosphate mit den handelsüblichen Phosphat- Test nicht nachweisbar sind.

Wir befassen uns seit Jahren mit den Algenproblemen und bei manchen Ratsuchenden schien es ein Kampf gegen Windmühlen zu sein.
Schrittchenweise kamen wir den Ursachen näher, wobei es schon Sisyphus-Arbeiten waren heraus zu finden was ursächlich sein könnte.

Warum ist Eisen kurz nach Düngezugabe oft nicht mehr nachweisbar und auch bei Überdosierungen nicht mehr messbar gewesen?

Die Erklärung fand sich darin, dass das Eisen durch die Phosphate gebunden wird und Pflanzen als wichtigstes Spurenelement nicht mehr zu Verfügung steht.
Zieht man noch in Betracht, dass die Poly-Phosphate im Wasser ein langanhaltender Puffer sind versteht man, dass oft die Alkalinität des Wassers überwiegt.

Das gesamte Gleichgewicht des Aquariums ist gestört und das Resultat sind Blau, Braun, Pinsel und Fadenalgen.

Wasser ist nicht gleich Wasser und was aus der Leitung kommt wissen wir oft gar nicht, weil wir es nicht messen und auch kaum viel dagegen tun können.

Gegen hohe KH/GH, pH, Nitrat, Phosphat und Leitwerte kann der Aquarianer etwas tun und das sollte er im Interesse seiner Fische und seines Aquariums.

Zudem entfernt der Kationenaustauscher außer Calcium-Magnesium auch Blei, Cadmium, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zink, Chrom, Aluminium und Nickel.

Auch gegen Bakterien-Keime-Viren wirkt das stark saure Wasser mit pH von ca. 3,0 welcher in dem Kationenaustauscher entsteht.

„Die Mikroorganismen werden nicht nur durch die freien H+-Ionen (pH-Wert = -log10 [H+]), sondern auch durch die undissoziierte Säure gehemmt.

Undissoziierte organische Säuren können die lipidhaltige Membran durchdringen und ins Zellinnere der Mikroorganismen gelangen.
Besonders leicht können deshalb schwach dissoziierte lipophile organische Säuren

(z.B. Essigsäure, Milchsäure) in die Zelle eindringen.
Anmerkung in eigener Sache:
(Dies erklärt auch, dass unser Bio EM durch die Milchsäure-Bakterien das Wasser keimfreier macht und nichts mit Esotherik zu tun hat wie auf manchen Seiten dar gestellt.)
Ihre Hemmwirkung beruht auf der Ansäuerung des Zellinneren und/oder der Hemmung von Stoffwechselvorgängen wie demTransport von Nährstoffen.
FH-MIKROBIOLOGIE UND HYGIENE DR. NAGL 03FH.DOC 52

Der Grad der Ansäuerung ist u.a. davon abhängig, ob das Anion der Säure metabolisiert werden kann (und damit H+-Ionen freigesetzt werden) und in welchem Umfang der unkontrollierte Protonentransport in die Zelle verstärkt wird.

Bei gleichem pH-Wert bewirken aufgrund dieser Zusammenhänge schwache organische Säuren eine stärkere Wachstumshemmung als stark dissoziierte Säuren wie die Salzsäure. Allerdings ist im Vergleich zu einer starken Säure zur Einstellung des gleichen pH-Wertes eine größere Menge an schwacher Säure notwendig.“

Quelle:

(Diese Abhandlung ist nicht nur für den Aquarianer interessant und die Beste, die wir bei unseren Recherchen finden konnten.)

http://nagl.netzreport.com/dokumente/fh/03fh.pdf

Ja, AquaRichtig empfiehlt Vollentsalzer als ein Muss für die Aquaristik und das wegen der vielen Vorteile gegenüber anderen Möglichkeiten zur Wasseraufbereitung.

AquaRichtig 08-2014  

Nachtrag am 02.09.2014
Wir freuen uns über die Resonanzen und positiven Bestätigungen über die Wirkung der Wasseraufbereitung für das Aquarium.

AquaRichtig darf hier allerdings keine Aussagen über gesundheitliche Aspekte machen, sondern nur auf Publikationen verweisen.
Da zweimal die Frage bezüglich des Freundes mit den Schulterschmerzen gestellt, einmal als Blödsinn ab getan wurde, verweisen wir auf eine mögliche Erklärung dafür.

"Es gibt sogar Mediziner, die glauben, dass eine ganze Reihe chronischer Schmerzen nichts anderes sind als ein verkapptes Durstsignal des Körpers.
Im Grunde scheint der Flüssigkeitshaushalt eine einfache Sache: Was wir brauchen, trinken wir, und was überschüssig ist, scheidet der Körper mit dem Urin aus.
Doch es ist dann doch nicht ganz so simpel. Es muss nämlich nur ein Teil des täglich benötigten Wassers über Getränke aufgenommen werden (1,5 bis 2 l).

Quelle:
http://www.fid-gesundheitswissen.de/wasserhaushalt-zu-wenig-fluessigkeit-macht-krank/102900263/

Ganz so simpel ist es allerdings wirklich nicht, denn auch Ablagerungen im Körper spielen hier eine große Rolle.

Wegen der vielen Fragen recherchierten wir auch zu diesem Thema intensiver und fanden zwei mögliche, oft nicht erkannte Ursachen für diese Beschwerden.

 

Unseren Freund betreffend ist dieser der Meinung, dass auf Grund der Symptome der 1. Link bei ihm  zutreffend sein könnte.
Ein anstehender Facharzt Termin wird Aufklärung bringen.

http://www.smw.ch/docs/pdf/2000_14/2000-14-070.pdf

Im nächsten Link ist die Kalkschulter eine mögliche Ursache für derartige Beschwerden von denen anscheinend auch nicht wenige betroffen sind.

http://www.gesuendernet.de/service-und-wissen/was-ist/item/343-was-ist-die-kalkschulter.html

Natürlich gab auch der sich selbst zum Biologen ernannte Dennis Furmanek zu diesem Artikel wieder seinen Weisheits-Senf dazu und brilliert damit wieder einmal durch sein hervorragendes Wissen.

Diese richtig gute Fachinformation wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten, denn trockene Materie kann auch durch ein schmunzeln mal aufgelockert werden.
Manche schmunzelten deswegen nicht nur, sondern bogen sich vor lachen!

"Ihnen ist außerdem schon klar, wass mit einem solchen – ihrer Ansicht nach gesundem – Wasser mit einer elektrischen Leitfähigkeit von bis 200 µS/cm (bei welcher Temperatur eigentlich!?) im Magen passiert? Ich meine, im Mangensaft ist Salzsäure enthalten und deren Ionenspezies sind beide durch eine im Vergleich zu anderne Ionenspezies hohe molare Leitfähigkiet gekennzeichnet. Da reicht also schon ein wenig Salzsäure, und schwups, hat sich das mit dem angeblich gesunden Wasser erledigt. Schon allein die Erwärmung auf 37°C Körpertemperatur könnte bei grenzwertnahen Wässern zur Überschreitung des Grenzwertes führen."

Quelle:
http://www.skaboo.de/aquaristik-aquarichtig/ (ganz am Ende der langen Tiraden unseres speziellen Freundes)

Hier die Antwort darauf:

Einen derartigen Schmarrn zu verbreiteten zeugt von völliger Unwissenheit der physiologischen Vorgänge bei der Aufnahme des destillierten Wassers in dem menschlichen Organismus.
Auf einen Vortrag in Bezug auf Isoosmolarität und Osmoseregulation kann hier auf Grund Ihrer Sachkenntnis meines Erachtens verzichtet werden.
Destilliertes Wasser wird bereits über den Speichel, die Mundschleimhäute, sowie in dem Magen und dem oberen Dünndarm weitestgehend remineralisiert.
Destilliertes Wasser ist somit wesentlich gesünder als stark basisches Wasser, das die Magensäure neutralisiert, die Eiweiß-Spaltung der Enzyme beeinträchtigt und vermehrte Säureproduktion zur Folge haben würde.
Verzichten Sie auf weitere Kommentare zu Dingen von denen Sie wirklich nichts wissen.

So steht es in Wikipedia:

"Destilliertes Wasser ist also erst in großer Menge gefährlich und nur dann, wenn auch über die Nahrung die dadurch fehlende Elektrolytmenge nicht ausgeglichen wird. Eine akute Gefahr für den Körper ist destilliertes Wasser jedoch (allerdings ebenso wie normales Trinkwasser), wenn es direkt ins Blut gelangt (z. B. über eine Infusion). Dann können Körperzellen wegen des Osmosevorgangs zerplatzen (siehe Hämolyse und Isotonie).[2]"

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Destilliertes_Wasser


 

 

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