Dennis Furmanek www.aquarichtiger.de AquaRichtigs gesammelter Unsinn über Wasserpflanzen 13.07.2019 19:10

Dennis Furmanek www.aquarichtiger.de AquaRichtigs gesammelter Unsinn über Wasserpflanzen

http://www.aquarichtiger.de/aquarichtigs-gesammelter-unsinn-ueber-wasserpflanzen/__trashed-4.html

 

Whow, das ist doch wieder einmal ein Artikel zum schmunzeln, oder auch mehr.
Es sieht ja aus wie eine Doktorarbeit von Botanix –aber auch hier trügt wieder einmal gewaltig der Schein!

Gänzlich im Wasser untergetauchte Wasserpflanzen und nicht über die Wasseroberfläche herauswachsende, sind hier das Thema und keine Alpenröschen oder Edelweiß.

Dass Landpflanzen Nährstoffe über die Wurzeln aufnehmen und sogar noch Spaltöffnungen haben lernt man schon in der Schule.

Ach ja, Spaltöffnungen von gänzlich untergetauchten Wasserpflanzen waren übrigens das große Thema vor den Wurzeln.

Hier behauptete Furmanek auch, dass Wasserpflanzen, wir reden immer von gänzlich untergetauchten, dass diese Spaltöffnungen haben.
Thomas, inzwischen ein richtiger Biologe schrieb dazu:

Hallo Petra,
danke für Ihre Email.
An zahlreichen Stellen in der botanischen Literatur (bekanntestes Bsp.:
Strasburger - Lehrbuch der Botanik) kann man lesen, dass Wasserpflanzen ihre
Kutikula extrem verdünnt haben und auf Spaltöffnungen komplett verzichten.
Diese würden auch keinen Sinn machen, da unter Wasser kein Gasaustausch
stattfinden kann.
Thomas Xxxxxxxxx@stud-mail.uni-wuerzburg.de

Von Florian, einem Studienkollegen des Thomas, auch inzwischen einem echten und richtigen Biologen stammt folgendes:

“Submerse Pflanzen können über die Wurzeln keine Nährstoffe (Ionen) auf nehmen weil sich bei Wasserpflanzen die Chloroplasten in der Epidermis befinden.
Dies hat zur Folge, dass der Diffusionsweg des Kohlendioxids wesendlich verkürzt und die Nährstoffaufnahme über die Wurzeln durch keine Transpiration und eines minimierten Xylems nicht möglich ist.
Damit gleichen Wasserpflanzen den Nachteil gegenüber den Landpflanzen aus, welche immer ausreichend CO2 zur Verfügung haben, während die Wasserpflanzen auf wesentlich geringere CO2 Gehalte angewiesen sind.“

Zu unserem diesbezüglichen Artikel, wo es mehr dazu gibt:
https://www.aquarichtig.de/Mobbing-in-Internet-Foren-und-anderen-Internet-Auftritten-wie-Facebook-und-anderen

Was glauben Sie wie Thomas und Florian, manchmal auch andere Studenten und wir uns schon über Furmanek totgelacht haben, als wir uns in Würzburg zum Essen und plaudern getroffen haben.

Der Artikel von Furmanek taugt wieder nur für eines und das ist für den Papierkorb.
Besser noch für den Schredder, denn da könnte es keiner mehr lesen und einen Lachanfall bekommen.

Wollte man Furmanek glauben, so würde sich noch die Frage stellen wieso dann Stengel-Pflanzen, wie Cabomba usw., im Aquarium überhaupt existieren könnten.
Keine Wurzeln, außer gelegentlichen Luftwurzeln.
Ach ja, die verwenden dann Furmaneks Spaltöffnungen, oder was?

Einfach Klasse Furmanek, wie schnell der gewaltige Artikel wieder zur Luft und Lachnummer wurde.

Wir telefonierten übrigens vorher noch mit Thomas.
Dieser kann so viel Borniertheit von einem, der den Eindruck eines gewissen Intellektes macht, gar nicht begreifen.
Er meint auch, dass es mit Aquaristik und Biologie gar nichts mehr zu tun hat und ein kranker Geist es lediglich auf Frau O. als Person abgesehen hat.
Das fachliche in Sachen Biologie betreffend bot er sich gegebenenfalls als Zeuge an.
Auch Thomas ist ein Freund der ersten Stunden von AquaRichtig seit 2006

Übrigens bekamen wir auch eine Nachricht von einem Aquarianer aus Duisburg, die 80 Aquarien des Furmanek betreffend.
Dazu aber in einer anderen Stellungnahme mehr.
Erstaunlich, dass schon 16 Furmanek (spezielle) Freunde, Opfer, oder Geschädigte sich meldeten und es Klasse finden, dass jemand sich nicht von diesem fertig machen lässt.

Tun wir nicht und warten gelassen auf das was da noch kommen mag.

Zum Schluss noch eine Info von Thomas, die für jeden verständlich und ohne Phrasen ist:
Interessiert nahm ich die Diskussion zur Kenntnis, die ich aus Zeitgründen allerdings nur überfliegen konnte.
Wie die Experten dies außen vor lassen, respektive auf diese wichtige Frage nicht eingehen ist allerdings sehr merkwürdig.
Überall in der botanischen Lehre ist dies mühelos für wirklich Interessierte heraus zu finden.
Nitrat ist essentiell für Pflanzen und kann weder durch Ammonium, noch durch Urea als Ersatz für wichtige Funktionen dienen.
Dies beantwortet sich schon dadurch, dass es sich bei Stickstoff in Form von Ammonium um ein Kation und bei Stickstoff in Form von Nitrat um ein Anion handelt.
Im inneren der Pflanze ist ein Kationen-Anionen-Gleichgewicht von Priorität für den Stoffwechsel und viele Funktionen.
Ein Überangebot eines Elementes führt zu Verdrängungsmechanismen und damit zu Blockaden wichtiger Aktivierungs-Regulations-Stellen.
Entsprechende Mangelauffälligkeiten  sind unter Umständen ein längerer Prozess, oft vergleichbar mit vireninduzierten Pflanzenschäden.
Theorie und Praxis unterscheiden sich oft nur durch kleine, aber sehr erhebliche Merkmale.
Düngung von Ammonium unter den angeführten Bedingungen läuft letztlich auf eine Düngung mit Nitrat durch sehr schnell tätig werdende Mikroorganismen hinaus.
Ammonium-Düngung von Wasserpflanzen im Aquarium oder aquatischen Gewässern generell, funktioniert also nur kurzzeitig, führt allerdings bei einem Überangebot zu anderen Problemen.
Die Reduzierung von Ammonium zu Nitrat hat durchaus seinen Sinn, denn Nitrat ist ein wichtiger Bestandteil vieler Biosynthesen.
Halten Sie sich weiterhin an die Biologie-Seiten der  Uni Hamburg.

 

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